Warum die Stille kein Problem ist
Nochmal Ein wiederkehrender Gast brachte es auf den Punkt: "Als ich das erste Mal kam, gab es bis zu dreitausend Touristen pro Woche; jetzt sind es nur noch ein paar hundert." Sie meint den Sommer, aber der Einbruch traf den Winter härter. Charterflüge stoppten. Große Veranstalter zogen sich zurück. Ein bestimmter Reisender wanderte ab. Was blieb, ist die Insel darunter — Nachfahren der Schwammtaucher, die Supermärkte betreiben, Fährkapitäne, die Ihr Gesicht kennen, Ostermahlzeiten mit den Familien, die die Zimmer putzen. Wenn Sie Kalymnos vor den Pauschalpaketen erleben wollen, kommen Sie zwischen November und Februar. Das ist es.
Was geöffnet ist, was geschlossen
Geöffnet: etwa dreißig Tavernen (zehn in Massouri, fünfzehn in Pothia, andere verstreut), zwei Bäckereien, der volle Supermarkt, der Kletterladen (reduzierte Öffnungszeiten), die Telendos-Fähre (reduzierter Fahrplan, vier Fahrten täglich), ein Café mit ordentlichem Espresso in Massouri, drei in Pothia, das Archäologische und das Nautische Museum, die Tankstellen. Geschlossen: Beachclubs, die Bars an den Außenpools, einige Kletterläden, ein paar Tavernen, die nur im Sommer öffnen. Der Strand selbst ist offen — Sie haben ihn nur für sich. Geöffnet, aber ruhig: die meisten Felsen. Dem Fels sind Jahreszeiten egal.
Die Insel erwandern
Winter ist Wandersaison auf Kalymnos. Temperaturen zehn bis sechzehn Grad, grüne Hügel, keine Hitze. Drei Wanderungen, für die sich ein Tag lohnt: Der italienische Pfad von Vathy nach Myrties — vier Stunden, alter Maultierpfad, in den 1920ern während der italienischen Besatzung gepflastert. Mediterrane Pinien, fast durchgehend Meerblick, endet in Myrties mit einem Bier. Der Grat über Massouri — zwei Stunden hin und zurück. Vom oberen Ende des Dorfs aufbrechen, am Grat entlang nach Norden, Telendos-Blick die ganze Zeit. Einfach. Agia Triada auf Telendos — eine Stunde hinauf, eine hinunter. Kaïki von Myrties nehmen, vom Strand Hochlakas den Ziegenpfad hinaufgehen, bei den Ruinen der alten Kapelle sitzen. Die östliche Ägäis zu Füßen.
Winterklettern
Die sonnseitigen Sektoren — Teile von Odyssey, Poets, Arginonta, Kastelli — sind an sonnigen Wintertagen kletterbar. Rechnen Sie morgens mit acht bis fünfzehn Grad am Fels, bis 13 Uhr mit sechzehn bis zwanzig. Kürzere Tage heißen kürzere Sessions: los um 10, Schluss um 16 Uhr. Der Vorteil: Sie haben den Sektor für sich. Der Nachteil: Sie müssen das Wetter im Blick behalten — Regen ist selten, aber wenn er kommt, bleibt er. Meteo Blue ist Ihr Freund.
Essen wie ein Einheimischer
Im Winter isst Kalymnos kalymnotisches Essen. Mouri — Ziegenbraten mit Reis und Nelken, langsam über Nacht in einem versiegelten Tontopf gegart. Gegrillter Oktopus, den der Onkel von jemandem am Morgen gefangen hat. Fava, Tahinopita, Kokoretsi, Trahanas-Suppe an kalten Abenden. Fragen Sie nach dem Hauswein, und Sie bekommen, was das Dorfweingut im Herbst gepresst hat. Rechnen Sie mit zwölf bis achtzehn Euro für eine ordentliche Mahlzeit mit Wein.
6. Januar — Epiphanie
Das einzige Winterereignis, für das sich eine Reise planen lässt. Hafen Pothia, Morgen des sechsten, der Priester wirft ein goldenes Kreuz ins Meer. Junge Männer der Insel ziehen sich aus und tauchen in kaltem Wasser danach. Wer es hochholt, ist für das Jahr gesegnet. Wir fahren jedes Jahr dafür hinunter.
Workation im Januar
Starlink-Internet auf dem gesamten Gelände mit Festnetz-Reserve — exzellent in den offenen und Gemeinschaftsbereichen, die Abdeckung in den Zimmern wird diese Saison fertiggestellt. Ein paar Cafés in Massouri und Pothia sind laptopfreundlich. Die meisten unserer Wintergäste sind Ingenieure oder Autoren; die Nähe zum Klettern hält alles lebendig. Wir haben von Dezember bis Februar geöffnet — unter 16 Nächten zum Standardpreis, ab 16 Nächten zu einem besonderen Winterpreis, den wir gemeinsam vereinbaren.
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